Werbung/Rezension zu „Der tote Journalist (Die Polizeireporterin 1) von Hanna Paulsen

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin und Amazon

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Buch ist ein Steg zu sehen. An dessen Ende steht eine Frau und schaut aufs mehr hinaus. Auf der anderen Seite sind Teile einer Stadt, wahrscheinlich Hamburg, zu sehen. Der Himmel ist voll mit schweren dunklen Wolken.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Der tote Journalist heißt Uwe Stolter und ist ein angesehener Journalist. Gesa Jansen hatte ein gutes Verhältnis zu ihm. Sie wird auf den Fall angesetzt und recherchiert auf eigene Faust weiter, doch das ist nicht ungefährlich…

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich bin eigentlich weniger ein Krimileser. Doch auf diesen war ich besonders gespannt.

Nach dem Tod ihres Kollegen wird Gesa Jansen mit dem Fall als Polizeireporterin betraut. An ihre Seite bekommt sie Björn Dalmann gestellt. Dieser steht für ihre Chefin auf der Abschussliste und auch sie ist nicht gerade von seiner Arbeit angetan.

Die beiden haben mir gut als Team gefallen. Sie mussten das Beste aus ihrer Situation machen und sich zusammenraufen. Das fand ich sehr interessant. Vor allem auch weil beide so gegensätzlich sind.

Der Spannungsbogen nimmt stetig zu und man bekommt den nötigen Raum um eigene Spekulationen zu machen.

Gut gefallen haben mir die Hinweise auf Gesas Vergangenheit. Leider weiß man noch nichts stichfestes, doch das wird sicher im zweiten Band aufgeklärt. Ich bin gespannt, wie alles zusammenläuft.

Ich habe zwar die ganze Zeit wirre Spekulationen gemacht, doch einige habe ich schnell wieder verworfen und ich konnte mir bis zum Schluss keinen Reim darauf machen, wer die Tat begangen haben könnte.

Der Schreibstil ist locker und leicht und dennoch so bildlich, dass ich mir die beschriebenen Orte sehr gut vorstellen konnte. Der Spannungsbogen nimmt langsam aber stetig zu.  

Fazit:

Ein tolles Krimi-Debüt, das definitiv Lust auf mehr macht. Ich freue mich auf den zweiten Teil und vergebe eine klare Leseempfehlung – auch an Leute, die normalerweise keine Krimis lesen. Es lohnt sich. Ich vergebe 5 von 5 Schildkröten!

Rezension zu „Die Reise des Karneolvogels – Die Macht des Kodex“ (Band 3 von 3) von Jeanette Lagall

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin!

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover zeigt das Gesicht und einen Teil des Oberkörpers eines jungen Mannes. Im Hintergrund ist eine Kathedrale. Davor steht ein Mann. In der Kathedrale schimmert ein Vogel mit einer Gauklerkappe. Der Mann und die Kirche sind von einem grünen Licht umgeben.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Das Siegel des Karneolvogels wurde von jemanden gefälscht und derjenige kann damit viel Unheil anrichten. Die Gaukler müssen das verhindern und machen sich auf den Weg. Doch ihr Weg führt sie nicht nur zurück zu Myra, sondern auch zu Rikis Onkel, der sie nun mit ihrem rechtmäßigen Verlobten verheiraten möchte.

Meine Meinung zu dem Buch:

Wichtig für mich zu erwähnen: Ich denke, dass jeder Band auch ohne die vorhergehenden Bände gelesen werden kann, da Jeanette Lagall, die jeweiligen Umstände immer wieder kurz aufgreift.

Nachdem ich den ersten und den zweiten Band gelesen habe, musste ich unbedingt wissen, wie die Reihe zu Ende geht.

Aus privaten Gründen hat es etwas gedauert, bis ich mit dem dritten Band starten konnte, doch der Einstieg ist mir wieder einmal sehr leichtgefallen und der Schreibstil hat mich gleich wieder gefangen genommen und begeistert. Dieser Band ist etwas ruhiger als die anderen und durch ihre Erlebnisse, sind die jungen Mädchen zu Frauen herangewachsen. Ihre Handlungen und Verhaltensweisen wirken überdachter und reifer. Sie haben sich weiterentwickelt und dennoch lernen sie weiterhin dazu.

Dieser Band komplettiert meiner Meinung nach alles. Neben ein paar Handlungssträngen, die nebenherlaufen und die sich am Ende wunderbar zusammenfügen, werden auch wieder einige Themen eingeflochten. Es geht in diesem Buch z. B. um Existenzängste, um Armut, um Homosexualität und um die Stellung der Frau.

Ich verlasse die Charaktere mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite bin ich sehr traurig, auf der anderen Seite hat die Reihe einen würdigen Abschluss gefunden. Alle Stränge laufen am Ende zueinander und ergeben ein Ganzes. Auch die Handlungen konnte ich nachempfinden und verstehen.

Fazit:

Ein wunderbares Finale mit tollen Charakteren. Leider bekommt die Reihe viel zu wenig Aufmerksamkeit. Möchtest du etwas über den Zirkus bzw. über Gaukler lesen? Dann tauche ein und lese „Die Reise des Karneolvogels“ 1-3. Ich vergebe eine klare Lesseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

Werbung/Rezension zu „Irish Feelings – Greencastle Wedding“ von Emma Wagner

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin!

Wichtig! Jeder Band ist eigenständig lesbar. Jedoch macht es in der richtigen Reihenfolge viel mehr Spaß, da man die Personen in den folgenden Bänden wiedertrifft!

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover passt wunderbar zu den anderen Bänden und reiht sich prima ein. Eine Hochzeit ist doch auch ein wunderbarer Abschluss. Im oberen Teil des Bildes ist ein Liebespaar und im unteren Teil des Bildes ist die irische Küste zu sehen und weiße Stühle mit Hussen und Rüschen.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Um die Hochzeit von Liz und Aiden zu planen, kehrt Grace nach Greycastle Hill zurück. Es lässt sich nicht vermeiden, dass sie ausgerechnet wieder auf Tom trifft und sich dann auch noch mit ihm zusammentun muss. Wäre das nicht genug, möchte jeder Dorfbewohner bei der Hochzeit helfen und dann sollen Grace und Tom auch noch verkuppelt werden. Doch Tom hat ein Geheimnis und dieses möchte er unbedingt bewahren…

Meine Meinung zu dem Buch:

Schade, dass es sich hierbei um den letzten Band der Reihe handelt. Mir werden die eigentümlichen Bewohner und die witzigen Liebesgeschichten in dem malerischen Irland fehlen.

In diesem Teil geht es hauptsächlich um Grace und Tom. Grace plant die Hochzeit von ihrer Schwester Liz und Aiden. Doch auch Tom wird involviert und alle Dorfbewohner von Greycastle Hill möchten ihren Teil zur Hochzeit beitragen. Das sorgt für ordentlichen Trubel. Bereits in einem anderen Band sind Grace und Tom aufeinandergeprallt und es gab einen herrlichen Schlagabtausch. Dieser ist hier auch gewährleistet. Aber die Missverständnisse und Ungereimtheiten zwischen den beiden drohen die Anziehungskraft der beiden stark zu gefährden und dann ist da noch ein Geheimnis das Tom gerne für sich behalten würde.

Ein Buch über Greycastle Hill aufzuschlagen ist für mich, wie „heimzukommen“. Der malerische Ort mit dem wunderbaren Schloss wird mir fehlen, genauso, wie die Dorfbewohner. Jeder Dorfbewohner besitzt seine Eigenheiten und doch sind sie alle total liebenswert und man fühlt sich einfach pudelwohl.

Schade, dass wir nicht erfahren, wie es mit Paddy weitergeht?

Fazit:

Greycastle Hill ist ein fiktiver, aber wunderschöner Ort in Irland. Emma Wagner hat die traumhafte Kulisse mit verschrobenen, eigentümlichen und doch so liebenswerten Bewohnern verbunden. Schon manche Leute haben dort ihr Glück gefunden und in diesem Teil gibt es sogar eine Hochzeit zu planen. Ich bedanke mich für die schönen Geschichten von Greycastle Hill und freue mich auf neue Geschichten der Autorin. Ich vergebe der Reihe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

Werbung/Rezension zu „Ein letzter erster Augenblick“ von Holly Miller

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei dem Verlag!

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist lila. In der Mitte befinden sich viele verschiedene Blumen. Am unteren Rand geht ein Mann nach links und eine Frau nach rechts.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Joel ist ein Einzelgänger und lebt ziemlich isoliert. Das liegt daran, dass er seit seiner Kindheit Träume hat. Er träumt davon, was den Menschen in seinem näheren Umfeld widerfährt. Dann trifft er zufällig auf Callie und beide verlieben sich ineinander. Alles scheint perfekt, bis Joel von Callie träumt.

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Teil der Bloggeraktion sein durfte. Das Buch klang traurig, doch auch toll – deshalb habe ich mich gleich beworben.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leichtgefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man hat anfangs das Gefühl durch das Buch zu gleiten. Dann kamen jedoch ca. 100 Seiten, die für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen waren. Es gab den einen oder anderen Moment, da wollte ich abbrechen. Ich hatte das Buch auch schon zur Seite gelegt. Doch hat mich das „Wie“ und „Ob“ zu sehr in den Bann gezogen. Ich wollte wissen, wie es dazu kommt und ob man es ändern kann/könnte/wollte/sollte. Schon der erste Satz des Klappentextes stellt dar, dass es tragisch wird. Doch bin ich nun mal hoffnungslos romantisch und hoffe immer darauf, dass sich ein anderer Weg findet. Ob es hier wirklich eintrifft, müsst ihr jedoch selbst herausfinden.

Beide Charaktere waren mir gleich sympathisch und harmonieren toll miteinander. Sie gehen wunderbar miteinander um und man merkt richtig, wie sehr sie sich lieben. Zumindest bis es zu dem Tag kommt an dem Joel von Callies Tod träumt. Auf einmal ändert sich alles und man stellt sich automatisch die Fragen: Wie kommt es dazu? Kann man etwas ändern? Muss es denn wirklich so ausgehen?

Auf einmal war das Buch gar nicht mehr langweilig – nein.. Ich klebte förmlich an dem Buch und stellte mir weitere Fragen: Was würde ich an seiner Stelle tun? Könnte ich mit dem Wissen leben? Sag ich es ihr/ihm? Und bei jeder Wendung in der Geschichte stellt man sich auf einmal die verschiedensten Fragen.

Auch der kleine Fantasyanteil mit Joels Träumen haben mir gut gefallen. Eine schöne, aber tragische Idee. Wir erfahren im Laufe des Buches mehr von seinen Träumen und wer noch solche Träume hat.

Fazit:

Eine bittersüße Liebesgeschichte von einem sehr harmonischen Pärchen. Auch wenn es für mich ein paar Längen hatte, so konnten mich das „Wie“ und „Ob“ umso mehr fesseln. Joel und Callie werden immer eines meiner liebsten (Buch-)Liebespärchen bleiben. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung für Leser von Liebesgeschichten mit Fantasyanteil und sage „dran bleiben lohnt sich ;)“. 4 von 5 Schildkröten!