Rezension zu “Edingaard – Der Pfad der Träume” Band 1 von 3 von Elvira Ziegler

Die Rechte an Cover und Inhalt liegen bei der Autorin!

Kurz zum Cover des Buches: 

Auf dem Cover sind Berge zu sehen. Einzelheiten kann man jedoch nicht erkennen, da wir gegen das Licht gucken. Außerdem erkennt man einen fliegenden Pegasus und es könnte sein, dass gerade jemand auf ihm reitet.

Kurz zum Inhalt des Buches: 

Cassy träumt seit ihrer Kindheit immer wieder von Julien. Sie weiß nicht, ob er wirklich existiert, aber er ist mehr als nur ein guter Freund für sie. Eines Tages wird Cassy von einem mysteriösen Mann verfolgt und Julien zeigt ihr einen Weg zu ihm. Sie begibt sich auf die Reise zu ihm, ins schöne aber auch gefährliche Edingaard. 

Meine Meinung zu dem Buch: 

Wie auch viele andere Bücher liegt dieses Buch schon viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Da bald die Edingaard-Reihe fortgesetzt wird, habe ich das zum Anlass genommen, den ersten Band zu lesen. 

Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm. Elvira Zeißler schreibt einfach und flüssig und dennoch so detailliert, dass man sich alles ganz genau vorstellen kann. 

Cassy ist eine junge Studentin. Julien ist immer in ihren Träumen und sie fühlt sich sehr mit ihm verbunden. Mit ihm kann sie alles teilen und er weiß alles über sie. Sie ist heimlich in ihn verliebt. Cassy hat sich recht schnell einen Platz in einem Herzen gesichert, während ich bei Julien von Anfang an eher etwas skeptisch war. Ich hatte zu wenig Informationen über ihn und seine Macht und fand es sehr merkwürdig, dass er „einfach so“ in ihren Träumen ist und sie da voll und ganz für sich hat. Sie hinterfragt es nicht und vertraut ihm voll und ganz, obwohl sie ihn nur aus ihren Träumen kennt. Auf einmal wird Cassy von einem mysteriösen Mann verfolgt und Julien rät ihr zu ihm zu kommen. Er nennt ihr einen Übergang in die Welt von Edingaard. Doch Cassy ist auf sich alleine gestellt und die Welt von Edingaard ist zwar wunderschön, aber auch sehr gefährlich. Außerdem wird Cassy verfolgt. Sein Name ist Brin. Er hatte gleich zu Beginn eine dunkle Aura für mich und auch seine Handlungen waren böse. Ich habe mich vor ihm gefürchtet. Während ich das Buch gelesen habe, habe ich mich immer wieder gefragt, was das alles zu bedeuten haben könnte und was für Überraschungen auf mich warten. Eine Auflösung war für mich zwar keine richtige Überraschung, da ich schon in die Richtung gedacht habe, aber das störte mich nicht. Es gibt noch andere Hintergründe und Überraschungen zu entdecken und diese fand ich super. Da wäre ich nie draufgekommen. Am Ende des ersten Bandes wird einiges aufgelöst und wiederum anderes bleibt undurchsichtig und dann wartet dann auch noch ein fieser Cliffhanger. 

Fazit: 

Elvira Zeißler hat mit Edingaard eine wunderbare Welt erschaffen. Es gibt dort nicht nur schönes, sondern es lauern auch zahlreiche Gefahren. Die Reise von Cassy hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich auf den nächsten Band. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

Rezension zu “Böse Brummer – Die verbotene Zone” von Frank Holzapfel

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen beim Verlag!

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover des Buches ist ein Comic. Auf der Vorderseite ist ein blonder Junge. Er steht gerade auf den Zähnen eines riesigen Mauls mit vielen spitzen Zähnen. Über ihm schweben lauter „Dicke Brummer“.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Tief unter der Stadt lauern Bugs, Gobbler-Wobbler, Hornwespen und andere, noch nicht erforschte Lebewesen. Steven und Piet sind neugierig und landen in der verbotenen Zone. Dort treffen sie auf allerlei Wesen und befinden sich irgendwann in großer Gefahr. Plötzlich taucht ein Roboter auf. Kann er ihnen helfen zum nächsten Level zu kommen?

Meine Meinung zu dem Buch:

Die Loewe-Wow!-Bücher gehören zu einer neuen Serie und haben mich sofort angesprochen. Deshalb habe ich mich auch gleich für ein Exemplar beworben. Doch dann hatte ich schon die erste kleine Hürde zu bewältigen – „Die Qual der Wahl“. Sie sehen alle toll aus. Ich finde die Aufmachung einfach toll. Die Farben und die Gestaltung – Wow!.  

Es handelt sich um das erste Buch, welches ich aus der Serie gelesen habe. Die Art und Weise der Bücher haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.

Das Innenleben des Buches ist ein Comic. Mir gefallen die Zeichnungen und die Geschichte ist witzig und frech. Steven und Piet passiert so einiges tiiiiieeefff unter der Stadt und ich saß schmunzelnd über dem Buch.

Um die Wirkung des Buches auf Kinder zu testen, habe ich es meinem Nachbarn (10 Jahre alt) in die Hand gedrückt. Er hat große Augen bekommen und „cooool“ gemeint. Er durfte es lesen und er war begeistert.

Ich würde die Reihe auf jeden Fall auch meinem Sohn kaufen, wenn er in dem Alter ist. Einfach klasse!

Das Buch endet mit einer Art Cliffhanger. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

Fazit:

Die Aufmachung und die Idee der Bücher sind total toll. Die Story ist amüsant und super für jung und alt. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band zu lesen und vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

„Zuckerschock im Hexenhaus“ von Kay Noa

Kurz zum Cover des Buches:

Das (Lebkuchen-) Häuschen ist ganz voller (Zuckerguss/) Schnee. Davor befinden sich Tannenbäume(/Plätzchen) mit bunten Kugeln (Smarties?). Über dem Häuschen schweben ein Lebkuchenmann und weitere Plätzchen. Möglicherweise soll das den Duft symbolisieren, der beim Backen verströmt wird und aus dem Schornstein kommt Rauch der mit (Lakritz-?) Fledermäusen gespickt ist. Das Cover ist überaus ansprechend. 

Kurz zum Inhalt des Buches: 

Greg ist durch und durch Geschäftsmann und versteht es den Leuten durch sein Verkaufsgeschick Dinge zu verkaufen und bei den Menschen einen angenehmen Eindruck zu hinterlassen. Für Zwischenmenschliches und Liebe bleiben keine Zeit. 

Als er dann zu seiner Schwester in seine alte Heimat zurückkehrt, muss er seine Einstellung dringend überdenken und was er vorfindet stellt alles auf den Kopf. Er gerät mitten in einen Konkurrenzkampf zwischen seiner Schwester, die eine Bio-Bäckerei führt und der „Tortenhexe“ Ginger, die alle mit ihrem Zuckerkram verzaubert. 

Um seiner Schwester zu helfen, macht er sich zur „Tortenhexe“ auf und verliert prompt sein Herz an diese, was seiner Schwester ganz und gar nicht gefällt. 

Meine Meinung zu dem Buch: 

Es handelt sich um das erste Buch, welches ich von Kay Noa lese. Bisher habe ich nur von der Autorin nur gutes gehört.

Der Schreibstil ist locker leicht und lässt einen gleich in das Buch abtauchen. Die Dialoge sind witzig und spritzig frisch. Ich saß oft über meinem Kindle und habe geschmunzelt. 

Ich muss sagen, ich habe mir ein bisschen was anderes unter dem Buch vorgestellt. Ich habe mir zwar eine witzige Liebesgeschichte vorgestellt, doch ich finde manches ist schon etwas satirisch und das lese ich eher ganz selten. Es ist eigentlich nicht so mein Fall. Dennoch  war ich mit diesem Buch gut unterhalten. 

Zu Beginn des Buches ist Greg etwas gewöhnungsbedürftig. Durch und durch der kalte Geschäftsmann, der andere Menschen an Dinge glauben lässt, Hauptsache er verkauft sein Produkt. Bezüglich seiner verstorbenen Mutter und seiner Schwester kam er mir sehr egoistisch vor. Aber mit der Zeit lernt man auch noch andere Seiten an ihm kennen. Auch seine Schwester war eher unnahbar und kratzbürstig. Doch auch hier wird bald klar, was dahintersteckt. 

Greg und Ginger, die Tortenhexe, sehen sich und verlieben sich prompt ineinander. Von jetzt auf nachher haben sie eine Beziehung oder Affaire. Ich fand es merkwürdig, dass Ginger auch sofort von Greg angetan war und sich auch in ihn verliebt hat. Das ging mir alles zu schnell. Aber ich denke, das war von der Autorin so gewollt. 

Der weitere Verlauf der Geschichte ist gut und es passiert so einiges. Und dann nähern wir uns dem Ende. Das letzte Viertel hat mir nicht so zugesagt. Auf dem Ball fand ich ebenfalls, dass einiges mehr Raum gebraucht hätte und das man lieber noch ein paar Seiten mehr genommen hätte und leider fand ich das Ende mit den vielen Paragraphen, vll aus eigenem Beruf, fad. Aber das sind alles Dinge die mich persönlich gestört haben. Das Buch war bis dahin genial und ich finde es sehr schade, dass mir diese Dinge nicht zugesagt haben. 

Die märchenhaften Elemente und die Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kamen fand ich genial. Einige Leute sind wohl einfach „zauberhaft“ 🙂 

Fazit: 

Bis auf ein paar Kleinigkeiten fand ich das Buch toll und war gut unterhalten. Ich empfehle es jedem, der lustige Geschichten mit Märchenelementen mag und vergebe 4 von 5 Schildkröten. 

Dark Elements – Steinerne Schwingen (Band 1 von 4) von Jennifer L. Armentrout

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen beim Verlag!

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist grün glänzend und hat auf der Vorderseite einen Flügel bzw. eine Schwinge abgebildet.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Layla ist 17 Jahre alt und geht auf die Highschool. Sie ist eine Halbdämonin. Adoptiert wurde sie von einem Gargoylesclan. Diese werden „die Wächter“ genannt. Diese jagen nachts Dämonen und schicken diese in die Hölle zurück. Layla hilft ihnen dabei in dem sie die Dämonen markiert. Sie hat die Fähigkeit Seelen zu sehen und Menschen von Dämonen zu unterscheiden. Doch durch ihr Dämonenblut ist sie nicht im gesamten Clan beliebt. Sie ist ausgerechnet in den Sohn des Clanführers, namens Zayne verliebt. Eines Tages taucht ein mysteriöser Dämon auf und erzählt ihr Dinge, die ihr bisher verschwiegen wurden.

Meine Meinung zu dem Buch:

Nach einer meiner absoluten Lieblingsreihen, der „Lux-Reihe“ musste ich unbedingt mal wieder eine Reihe der Autorin lesen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm und man ist relativ schnell im Geschehen angekommen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Layla geschrieben. Alle Charaktere haben eine schöne feste Form bekommen und sogar die Nebencharaktere, wie die beste Freundin von Layla, haben ihren eigenen Charakter und sind bereits nach kurzer Zeit nicht mehr wegzudenken. Layla ist in ihren Adoptivbruder Zayne verliebt. Mir persönlich war er ein bisschen zu brav, aber das ist Geschmackssache. Während Layla auf Dämonenjagt geht und immer mehr merkwürdige Dinge passieren, trifft sie auf den Dämon Roth. Er ist der „BadBoy“ in dieser Geschichte. Trotz dass er ein Dämon ist, ist er sehr sympathisch und klärt Layla über einige Unwahrheiten auf und erzählt ihr Dinge, die ihr bisher noch keiner erzählt hat. Layla fühlt sich sowieso nirgends richtig aufgehoben. Sie ist halb Dämonin und halb Wächterin/Gargoyles. Roths Neuigkeiten bringen alles ins Wanken, an das sie bisher geglaubt hat. Was für eine Rolle ist ihr zugedacht?

Ich fand es unheimlich spannend zu versuchen, hinter das Geheimnis von Layla zu kommen, doch JLA hat mich immer wieder überrascht. Sie hat immer wieder eine Wendung eingebaut, die ich nicht vorhergesehen habe.

Die Idee von den Gargoyles, die als Wächter agieren und gegen die bösen Dämonen kämpfen, fand ich neu und super interessant.

Die Liebesgeschichte ist zart und enthält für dieses Buch die entsprechende Portion Erotik. Mehr hätte nicht gepasst.

Ab der Hälfte wurde das Buch immer spannender und jedes Mal, wenn man glaubte die  Lösung gefunden zu haben, so war es wieder eine Finte. Und dann – kommt das Ende – mit einer absolut überraschenden Wendung und einem fiesen Cliffhanger. Teil 2 sollte also unbedingt bereit liegen.

Fazit:

Ein wunderbar spannender „YoungAdult“-Fantasy-Auftakt mit einem überaus fiesen Cliffhanger. Das Aufeinandertreffen von „guten“ Gargoyles und „bösen“ Dämonen hat mir sehr gut gefallen. Ich vergebe 5 von 5 Schildkröten und eine absolute Lesseempfehlung!