All in – Zwei Versprechen (All-In-Duett 2) von Emma Scott


***Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Dilogie. Spoiler sind nicht zu vermeiden.***

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover passt wunderbar zum ersten Band. Auch hier sehen wir ein brennendes Streichholz. Im Hintergrund sind wieder Punkte, wie Momente oder Lichter. Nur die Farben haben von rot und gelb Tönen zu warmen Blautönen gewechselt.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Die dramatischen Ereignisse aus Band 1 haben Kaceys und Theos Leben auf den Kopf gestellt. Beide geben einander Kraft und Halt. Doch auf einmal wird es Kacey zu viel und sie haut ab. Theo weiß monatelang nicht, wo sie ist, bis ein Anruf kommt. Kacey ist dabei sich zu Grunde zu richten und Theo ist ihre letzte Chance…

Meine Meinung zu dem Buch:

Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass ich zu denjenigen gehöre, die total geflasht vom ersten Band waren. Er hat mich tief berührt. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den zweiten Teil. Ich hatte aber auch Angst, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden können.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Das Buch lässt uns noch einmal die letzten Momente des ersten Bandes miterleben. Wir lesen also diesen sehr emotionalen Moment noch einmal. Ich hatte sofort wieder Tränen in den Augen und war sehr ergriffen.

Die nächsten Seiten konnten mich auch noch fesseln. Kacey ist stärker als sie denkt und lebt weiter. Und auch Theo wird voll von seiner Arbeit im Tattoostudio und von der Uni eingespannt. Doch meiner Meinung nach hat Kacey ihren Anker verloren und bricht aus. Sie zieht meilenweit um. Nicht nur das. Sie fängt auch wieder an zu trinken und richtet sich damit fast zu Grunde. Ein guter Freund von ihr ruft schließlich Theo an, der der einzige ist, der sie retten kann.

Die Songs, die Kacey dort schreibt sind wunderschön und handeln von ihrem Schmerz und ihrer Trauer. Sie konnten mich wiederum berühren. Doch leider muss ich sagen, dass das ganze drum herum einfach nur dahingeplätschert ist.

Theo liebt Kacey seit ihrem Urlaub. Doch da sie die Freundin von Jonah war, kann er einfach nicht dazu stehen. Kacey ist sich nicht sicher was sie empfindet. Das alles, war für mich gut nachvollziehbar, es hat sich jedoch leider gezogen wie Kaugummi.

Die Story beginnt erst Fahrt aufzunehmen als beide endlich einen Schritt aufeinander zugehen. Doch so viele Hindernisse warten auf die beiden und die Ereignisse überschlagen sich. Ich muss sagen, dass die Story mich erst ab diesem Moment für sich einnehmen konnte. Endlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Ereignisse haben sich überschlagen und es wartet so viel auf die beiden. Und genau dort wartet mein nächster Kritikpunkt. Das, was ich im ersten Teil des Buches so schmerzlich vermisst habe, wurde innerhalb der nächsten Seiten nachgeholt und nicht nur das. Es wartet eine Fülle von Dingen, wo ich mich fragte, ob das nun schon kommen musste.

Das Buch bildet einen schönen Abschluss zu der Dilogie. Alles was in Band 1 offen war oder ausgesprochen wurde wird erfüllt. Doch leider reicht er nicht an den ersten Band heran.

Fazit:

Ein schöner Abschluss der Dilogie, der leider meine großen Erwartungen nach dem ersten Band nicht ganz zufriedenstellen konnte. Der zweite Teil des Buches hat all das nachgeholt, was ich im ersten Teil vermisst habe. Ich vergebe 3 von 5 Schildkröten und eine Leseempfehlung!

Rezension zu Sturmmädchen von Lilyan C. Wood


Rechte zu Cover und Inhalt liegen beider Autorin

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover erkennt man einen bunten Drachen. Er ist von Blitzen umgeben. Im linken Teil des Covers ist ein Wirbelsturm und im anderen Teil sind Kristalle abgebildet. Erst im Laufe der Geschichte zeigt sich, dass dies alles auch im Buch vorkommt und sehr passend ist.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Liv macht mit ihren Eltern einen Trip in die Berge um sich von dem Tod ihrer Freundin abzulenken. Bei einen Spaziergang wird sie von einem Wirbelsturm erfasst und nach Ru´una getragen. Einer anderen Welt mit fremden Wesen und Magie. Sie soll das Sturmmädchen sein, welches alle rettet.

Meine Meinung zu dem Buch:

Dank des angenehmen Schreibstils der Autorin ist mir der Einstieg in das Buch überaus gut gelungen. Sie lässt einen in die Welt Ru´una eintauchen und stellt einem die Charaktere und die Wesen dort vor.  

Allen voran die junge Olivia, die von allen nur „Liv“ genannt wird. Sie kam mir anfangs sehr kindlich und naiv vor, macht aber dank ihres Freundes Tristan eine schöne Entwicklung durch. Tristan glaubt an sie und nimmt sie, wie sie ist. Dadurch lernt Liv  an sich selbst zu glauben.

Tristan hat mir sehr gut gefallen und war mir gleich sympathisch. Dennoch hätte ich mir noch ein paar Kleinigkeiten gewünscht, die ihn weniger toll machen. Er war fast schon zu perfekt.  

Die Welt und die Wesen waren wunderbar. Doch leider konnte mich die Story nicht lange fesseln. Ab einem gewissen Punkt war es ziemlich klar und augenscheinlich, auf was alles hinausläuft. Ich habe auf ein paar Überraschungen oder unvorhergesehene Dinge gehofft. Doch für mich haben sich diese nicht ergeben. Darüber hinaus haben wir am Rande der Geschichte noch eine kleine Liebesgeschichte. Auch diese und ihr Verlauf konnten mich nicht überraschen.

Fazit:

In diesem Buch steckt eine Menge unausgeschöpftes Potential. Leider konnte mich die Geschichte, mit ihren Wundern nicht fesseln. Außerdem hätte ich mir ein paar Überraschungen und ungeahnte Wendungen gewünscht. Ich vergebe 3 von 5 Schildkröten!

Rezension zu „Irish Feelings: Als ich dich traf“ von Emma Wagner

Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin


Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover sehen wir ein junges Pärchen. Sie hat den Kopf zu ihm gedreht und er blickt geradeaus. Er hat rotbraune Haare und trägt einen Bart. Sie hat braune, gelockte Haare.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Liz flieht aus Boston in das schöne Irland. Genauer gesagt nach Greycastlehill. Dort möchte sie die Vergangenheit hinter sich lassen. Ihre Freundin schwärmte von Irland, doch nach einem langen, turbulenten Flug und viel Regen, kann sie noch nichts schönes an Irland finden. Zu allem Überfluss zieht sie sich gleich zu Beginn auch noch den Unmut der Dorfbewohner auf sich. Vor allem aber von dem Pub-Besitzer Aiden. Aiden ist überaus attraktiv – aber auch stoffelig und abweisend. Dennoch will er ihr nicht aus dem Kopf gehen. Doch auch Aiden hat eine Vergangenheit, die er hinter sich zu lassen versucht und dann kommt auch noch Liz und stellt alles auf den Kopf…

Meine Meinung zu dem Buch:

Es handelt sich hierbei um das erste Buch, welches ich von Emma Wagner lese, dass nicht in dem romantischen Heidelberg spielt. Ich war sehr gespannt, was sich Emma so einfallen lässt, denn Irland ist bestimmt wunderschön.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Emma hat einen sehr lockeren und doch bildhaften Schreibstil, der einen durch das Buch begleitet.

Jeder Charakter ist liebevoll ausgearbeitet. Liz ist eine temperamentvolle junge Frau, die Abstand von ihrer Vergangenheit braucht und Ruhe und eine Auszeit in Greycastlehill sucht. Sie war mir gleich sehr sympathisch.

Die Kapitel wechseln zwischen Liz und Aiden. So haben wir vollen Einblick in die Gefühle und Gedanken der beiden.

Aiden war mir am Anfang nicht besonders sympathisch. Er spielt seine Rolle als unnahbaren Griesgram perfekt. Erst im Laufe des Buches wird klar, warum er so handelt und was er darüber denkt.

Je weiter wir lesen, desto mehr lernen wir die Bewohner von Greycastlehill kennen. Es gibt kaum jemanden der blass gewirkt hat. Alle haben ihre feste Form erhalten. Emma hat uns die Bewohner wunderbar vorgestellt.

Im Laufe der Geschichte stellt sich langsam heraus, warum Liz geflohen ist und vor was sie solche Angst hatte. Auch Aidens Vergangenheit kommt ans Licht.

Es kommt, wie es kommen muss. Die Ereignisse überschlagen sich und auf einmal steht alles auf dem Spiel. Ich habe mit den Figuren gelitten und geweint, gebangt und gehofft. Ich wurde kurze Zeit zerstört, denn alles war irgendwie so ungerecht.

Ich kann euch nicht verraten, ob alles wieder gut wird. Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Aber so viel kann ich verraten: Niemand kann vor seiner Vergangenheit davon laufen.

Fazit:

Emma nimmt uns in diesem Buch mit auf die Reise nach Irland und ihren Menschen. Einer Geschichte voll von unausgesprochenen und verdrängten Gefühlen, der Liebe und dem Zusammenhalt von Menschen in schwierigen Situationen. Es kann niemand vor seiner Vergangenheit davon laufen, aber lernen mit ihr zu Leben. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung.

Rezension zu „Illuminated Hearts – Magierschwärze“ (Band 1 von 3) von Asuka Lionera

 

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover ist ein riesiges Herz zu sehen. Es ist gelb und aus Rauch oder Magie. Im Hintergrund befindet sich die Skyline einer Stadt. Die Bedeutung des Covers wird einem beim Lesen bewusst und es passt wunderbar zu der Story.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Felicitas – kurz Feli genannt – hat nur einen großen Wunsch. Sie möchte endlich die Magierprüfung ablegen und nicht mehr im Schatten ihrer berühmten Brüder stehen. Ihre Brüder sind die mächtigsten Magier der Stadt. Sie kämpfen gegen das Böse. Damit Feli eine Magierin werden kann benötigt sie allerdings erst einmal einen Familiar. Ein Familiar ist eine Art Dämon aus einer anderen Welt. Es stellt sich heraus, dass ihr dieser so ganz anders als erwartet ist und dazu noch gutaussehend und überaus von sich überzeugt.

Meine Meinung zu dem Buch:

Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan von Askukas Büchern und verschlinge diese Reihenweise. Ich habe mich sehr auf die nächste Reihe gefreut und es auch nicht bereut.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Asuka überzeugt mit ihrem schönen und bildhaften Schreibstil und lässt einen förmlich durch das Buch gleiten.

Das Buch ist zum größten Teil aus der Sicht von Feli geschrieben. Somit erhalten wir vollen Zugang zu ihren Gedanken und Gefühlen. Bei Feli war ich mir ehrlich gesagt, am Anfang nicht so sicher, ob ich sie mag. Zu Beginn ist sie ziemlich eingeschüchtert und traut sich nichts zu. Doch sie macht eine sehr schöne Entwicklung durch.

Sie lernt ihren Familiar Shadow kennen und entscheidet sich für ihn. Alleine schon die Entscheidung war stark und sie steht auch noch öffentlich zu ihm.

Shadow ist gutaussehend und verfügt über zu viel Selbstbewusstsein. Er weiß ganz genau, mit was er überzeugen kann und nutzt das für sich aus. Seine Art hat mir gut gefallen. Hinter seiner Fassade blitzt teilweise ein richtig netter Kerl durch. Shadows und Feli liefern sich nicht zu selten einen schönen Schlagabtausch, wenn sie z. B. nicht einer Meinung sind.

Die Charaktere sind sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitet und auch die Nebenfiguren bekommen ihre feste Form. Ich konnte mir jeden gut vorstellen.

Die Geschichte ist langsam aufgebaut. Je mehr wir über die Welt und über Shadow und Feli erfahren, desto mehr möchte man wissen wie es weitergeht.

Fazit:

Ein absolut gelungener Auftakt! Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und den weiteren Verlauf der Geschichte. Ich vergebe für alle Fans von Fantasy und Magiern eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!