Die Elbenstifte von Matthias Teut

Kurz zum Cover des Buches:

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen beim Autor!

Das Cover ist in verschiedenen Grüntönen gehalten. Im vorderen Teil des Buches befinden sich die Elbenstifte. Einer hat eine blaue Kappe und eine feine Spitze, wie ein Bleistift. Der andere hat einen violetten Ton und hat eine dicke Spitze ähnlich eines Pinsels.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Farim lebt in einem Dorf namens Myxa und ist der Sohn eines Händlers. Für seinen Vater gibt es nichts wichtigeres, als das Farim möglichst bald das Handelskontor übernimmt. Doch für Farim gibt es nichts Schöneres als zu malen. Sein Elbenfreund Zhinlohr sieht in ihm ein großes Talent und übergibt ihm die Elbenstifte. Fortan zeichnet Farim damit und vernachlässigt seine Aufgaben im Handelskontor. Sein Vater wird so wütend, dass er die Stifte zerbricht. Farim flieht mit Zhinlohr auf ein Elbenschiff und macht sich auf die Suche nach neuen Elbenstiften.

Meine Meinung zu dem Buch:

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Zitat: „…„Wünsche, die nicht in Erfüllung gehen, sind nicht verloren.“ Hat einmal mein Vater gesagt. „Du kannst sie in deinem Herzen sammeln, von ihnen träumen und aus ihnen gute Gedanken schöpfen. Denn sie zaubern Ideen, die zu wunderbaren Geschichten werden können.“ …“ Buch Seite 487.

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Bevor ich mich um einen Platz in der Leserunde bei Lovelybooks beworben habe, habe ich die Leseprobe gelesen. Die Erellgorh-Bücher stehen schon lange auf meiner Wunschliste und hiermit hatte ich die Gelegenheit, in den Einstieg. Die Leseprobe hat mich sofort gefangen genommen und ich bin absolut begeistert von dem bildhaften und überaus schönen Schreibstil. Natürlich musste ich mich auch gleich bewerben. Das Buch erhält einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Farim hat in diesem Buch eine enorme Entwicklung mitgemacht. Anfangs hat er noch gestottert und war nicht selbstbewusst. Bei jeder Kleinigkeit ist er eingeknickt. Doch auf der Suche nach den Elbenstiften musste er beweisen, wer er ist und musste standhaft bleiben. Ich finde die Entwicklung beeindruckend. Es hat mir sehr gut gefallen, seine Wandlung mitzuerleben.  

Auch sein Elbenfreund Zhinlohr hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte ihn sehr gerne. Er ist gegenüber Menschen sehr aufgeschlossen. Andere Elben sind den Menschen aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit nicht so aufgeschlossen.

Auf seiner Reise stehen Farim noch weitere Freunde bei. Kiri und Semjon begleiten ihn. Während Kiri einen Sprachfehler hat – er setzt ein „r“ an falsche Stellen – kann Semjon so richtig schön fluchen. Alleine seine Kraftausdrücke und die Art wie er aufbraust haben mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. In Kiri steckt dafür ein riesengroßes Herz. Er ist sehr hilfsbereit und eher liebevoll. Ein wunderbares Gespann.

In dem Buch gab es immer mal wieder Stellen, an denen ich einfach weiterlesen wollte. Doch sei es die Mittagspause, der Schlaf oder das Ende des Abschnitts für die Leserunde, die es mir erschwert haben.

Die Suche nach den Elbenstiften gestaltet sich als gewaltiges und gefährliches Abenteuer. Farim riskiert ein ums andere Mal sein Leben und wird auch mal sehr verletzt. Doch irgendwie hat er immer irgendwie eine Art von Hilfe oder einen Helfer, der ihm die Zeit erträglicher macht. Daneben lernen wir die fantasievollsten Wesen und Gestalten kennen.

Fazit:

Ein wunderbares Buch! Ich habe jede Seite genossen und freue mich, bald in die Welt Jukahbajahn zurückzukehren. Ich möchte bald die Erellgorh-Bücher lesen. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung für Liebhaber von High-Fantasy.

Saligia – Spiel der Todsünden von Swantje Oppermann


Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin bzw. dem Verlag

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist aufgemacht, wie eine Art Comic. Es ist eine Zeichnung. Man sieht das Profil von einer jungen Frau. Sie blickt sehr zornig und um sie herum züngeln Flammen. Es passt wunderbar zum Buch.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Eines Tages erfährt die junge Keira, dass sie eine Saligia ist. Sie trägt die Todsünde Zorn in sich und wird von ihm getrieben. Nur auf einem speziell für Saligia eingerichteten Eliteinternat kann sie ihren Zorn in den Griff bekommen und muss von nun an keine Außenseiterin mehr sein. Doch dann wird eine Mitschülerin tot aufgefunden und Keira findet heraus, dass jeder Saligia sein eigenes Spiel spielt. Es stellt sich die Frage, ob jemand ihrer Mitschüler etwas damit zu tun hat und plötzlich ist jeder verdächtig.

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Das Cover hat mich bereits magisch angezogen und der Klappentext macht sehr neugierig auf den Inhalt des Buches.

Der Einstieg ist mir nicht so leicht gefallen. Dies lag weniger an dem Schreibstil. Die Autorin schreibt flüssig und angenehm und lässt einen durch das Buch gleiten. Aber es lag an Keira. Sie ist nicht die typische Protagonistin. Durch ihren Zorn ist sie sehr negativ und strahlt dies am Anfang des Buches auch aus. Ich wusste anfangs nicht, ob das Buch auch wirklich etwas für mich ist. Das ändert sich etwas als Keira auf das Eliteinternat kommt. Dort beginnen auch die vielen Geheimnisse von denen sich einige nach und  nach klären. Dennoch bleiben viele Hintergrundinformationen offen. Es ist möglich, dass die Autorin den Leser dazu animieren möchte, den nächsten Band zu holen. Ich hoffe, wir erfahren dann auch etwas mehr über „die Anderen“ und was genau es mit ihnen auf sich hat.

Der Spannungsbogen der Geschichte steigt spätestens nach dem Mord stetig an. Ich fand es äußerst interessant. Ein Mord an einer Eliteschule, die alle Todsünden wie Zorn, Habgier und Neid beherbergt. Ich muss sagen, dass ich immer mal wieder einen vagen Verdacht hatte, diesen aber nie richtig begründen konnte. Es hätte einfach jeder gewesen sein können und es war mega spannend. Obwohl es immer mal wieder den einen oder anderen Hinweis gab, war ich von der Auflösung sehr überrascht. Doch es passt wunderbar in die Geschichte.

Fazit: Ich war durchgehend sehr gut unterhalten und habe es nach kleinen Anfangsschwierigkeiten sehr genossen. Es handelt sich um einen sehr guten und andersartigen Auftakt. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band und hoffe sehr, dass ein paar Fragen mehr, aufgeklärt werden. Ich vergebe 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung!

Hochzeit in Maine von Jana von Bergner

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin


Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover ist ein Hochzeitspaar abgebildet. In der linken Hand hat sie einen Brautstrauß mit dem rechten Arm umschießt sie die Taille des Bräutigams. Er wiederum umfasst mit der rechten Hand ihre Taille und mit der linken ihren Arm. Es ist auch gut möglich, dass beide gerade einen Hochzeitstanz aufführen.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Ambers Hochzeit ist geplatzt und sie ist nach der Trennung in einen anderen Bundesstaat gezogen. Bloß weit weg und Abstand bekommen. Nach 2 Jahren bekommt Amber die Nachricht, dass ihre beste Freundin und gleichzeitig die Schwester von ihrem Ex-Verlobten heiraten wird. Doch damit nicht genug, der Bräutigam ist ausgerechnet für ihre geplatzte Hochzeit verantwortlich. Außerdem soll Amber Brautjungfer werden und die Hochzeit planen.

Meine Meinung zu dem Buch:

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des flüssigen und anschaulichen Schreibstils sehr gut gelungen.

Alle Charaktere sind sehr liebevoll und anschaulich gezeichnet. Jeder hat seinen festen Platz in der Geschichte bekommen und seine feste Rolle eingenommen. Es gab niemanden, der zu blass erschienen ist.

Amber war mir sofort sympathisch und ich habe mich gut in sie hineinversetzen können. Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme nachzuvollziehen, aus was für Gründen genau, Ambers Hochzeit nicht zustande kam. Ich habe mich gefragt, ob das denn für eine Trennung ausreicht. Doch je weiter wir lesen, desto mehr wird uns neben ihrer Zerrissenheit auch das volle Ausmaß der damaligen Umstände bewusst und ich muss sagen, Ambers Ex-Verlobter hat bei mir nicht gut abgeschnitten. Ich fand ihn nicht besonders sympathisch.

Die Story ist sehr gefühlvoll geschrieben. Ich habe mit der Protagonistin gelitten und gelacht und ihre Geschichte in vollem Umfang genossen. Der Spannungsbogen wird durch die wechselnden Sichtweisen und Rückblenden aufrechterhalten. Wir erfahren immer nur nach und nach, was damals alles passiert ist.

Ich habe gleich von Anfang an, ein paar Dinge geahnt und sie haben sie dann auch noch bewahrheitet. Dennoch hat dies mir nicht den Spannungsbogen auf den Verlauf der Geschichte genommen.

Fazit:

Eine wundervolle Geschichte, die mich bestens unterhalten hat. Ich kann sie jedem der Liebesromane gerne liegt nur wärmstens empfehlen. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten undeine absolute Leseempfehlung!

Glamour Girl – Giftige Wahrheit (Band 2 von 2) von Evelyn Uebach


Achtung! Band 2 einer 2teiligen Reihe. Spoiler sind somit unvermeidbar!

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover passt ideal zum ersten Band und ist sogar noch etwas glamouröser als der erste. Mittig sehen wir wieder einen jungen Mann und eine junge Frau. Sie sind beide schwarz und beide sind gut gekleidet. Es sieht so aus als würde er sie am Handgelenk festhalten. In Ihrem Hintergrund befindet sich wieder die Skyline einer Großstadt. Während die Personen und der Titel schwarz sind, ist das Cover goldfarben. Das O von Glamour ist ein Ring mit einem roten Juwel. Das Cover wirkt als würde es glitzern. Die Rauten im Cover verstärken den Eindruck.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Nach dem desaströsen Ende von Band 1 kommen Vicky mit Clea erst einmal bei ihrem Ex-Freund unter. Dort überlegen sich die beiden, wie sie mehr über den Tod von Robins Mutter herausfinden können. Doch dazu muss Vicky zu Robin zurückkehren. Ihr ist nicht klar, wie das aussehen soll. Von Robin war eh alles gespielt, oder?

Meine Meinung zu dem Buch:

Nachdem mich bereits der erste Teil mit seinen Intrigen und ungeahnten Wendungen begeistern konnte, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Endlich das große Finale. Der zweite Band setzt genau da an, wo der erste Band aufgehört hat. Ich war sehr überrascht, wie schnell ich wieder in die Geschichte hereinkam. Das hat man aber auch dem lockeren Schreibstil von Evelyn zu verdanken.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Vicky und Clea geschrieben. Während Vicky voll aufs Ganze geht und teilweise schon fast „über Leichen geht“, möchte Clea ihrer Linie treu bleiben und setzt alles daran um Robins Regentin zu werden. Vor lauter Pflichtbewusstsein verliert Clea sich selbst teilweise aus den Augen und das sie nicht glücklich ist. Robin hat eine ähnliche Einstellung wie Clea. Für ihn zählt erst einmal nicht sein Wohl sondern das der Glamourgesellschaft. Clea und er seien nun mal das perfekte Regentenpaar.

Zeitlich gesehen kann ich nicht so schnell lesen, wie ich gerne möchte. Ansonsten hätte ich das Buch sicher schneller durchgelesen gehabt. Nicht nur, dass man das Buch so gut lesen kann. Auch die Story mit ihren Intrigen und Geheimnissen, die immer wieder spannend und toll aufgedeckt werden, haben mich an das Buch gefesselt. Lediglich eine Stelle in der Mitte des Buches fand ich etwas mühsam. Ansonsten ging es Schlag auf Schlag weiter. Die Wendungen in der Geschichte sind nicht vorherzusehen und hauen einen förmlich um. Ich bin begeistert.

Fazit:

Ein krönender Abschluss. Es handelt sich um eine fabelhafte Dilogie, die ich jedem, der gerne Liebesgeschichten mit Intrigen liest nur ans Herz legen kann. Ich gebe ein großes Lob an Evelyn Uebach für diese Intrigengeschichte und die Lösungen! Wow! Ich vergebe klare 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung!