Let´s spread – Unter schwarzen Federn von Sabrina Schuh – erster Leseabschnitt

 

Hallo und herzlich Willkommen zu unserer ersten Woche von “Let´s (sp)read – Unter schwarzen Federn”.

Ihr wisst nicht mehr so richtig um was es geht?

Die Kurzfassung: Gemeinsam mit der Agentur “Spread and Read” lesen ein paar Blogger und ich das Buch “Unter schwarzen Federn” von Sabrina Schuh.

Hier kommt ihr zum Link mit der  Ankündigung  für weitere Infos.

#Woche1:

Jede Woche bekommen wir ein paar Fragen zu der Geschichte gestellt, die wir beantworten sollen. Hier sind die Fragen und Antworten für diese Woche:

1. Leseabschnitt – bis einschließlich Kapitel 20


Wie bist du in die Geschichte gekommen?

Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen und nachdem ich die ersten ca. 20 Seiten gelesen habe, konnte ich fast gar nicht mehr aufhören zu lesen.


Wie kommst du mit dem Schreibstil der Autorin zurecht?

Sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm.


– Welchen Eindruck haben die beiden Protagonisten Fee und Markus bisher bei dir hinterlassen?

Über Fee kann man jetzt noch nicht so viel sagen. Ich denke, sie ist ein ganz liebes Mädchen aber einfach psychisch am Ende.

Markus ist zwar Schulsprecher und gutaussehend doch auch er hat eine Vergangenheit und er hat einiges mitgemacht.Ich mag ihn sehr gerne.


– Unter anderem leidet Fee ja ganz stark unter dem Mobbing in der Schule. Hattest du solch Erlebnisse schon einmal selbst oder bei anderen Personen erlebt?

Sowohl als auch.  Ich habe miterlebt, wie Leute gemobbt wurden und ich wurde selbst gemobbt. Meine Eltern hatten zwar nie besonders viel Geld, aber von diesem Geld sind wir 2 mal im Jahr in den Urlaub gefahren. Markenkleidung konnten wir uns nicht dauernd leisten. Ein paar Schülerinnen haben mich genau deshalb auf die Abschlussliste gesetzt. Das eine Mal haben sich meine Freundinnen für mich zum Geburtstag etwas überlegt. Eine Mitschülerin von mir, die das mitbekam meinte, sie sollen mir doch einen Gutschein für “gescheite” Klamotten kaufen. Ein anderes Mal hat meine Mutter ein T-Shirt von einer Marke für 70 DM erstanden. Diese Summe Geld war für uns fast ein Wocheneinkauf. Natürlich war ich total stolz und habe es herumgezeigt. Also hieß es, ich würde mir wegen so einem dämlichen T-Shirt etwas einbilden. Ein anderes Mal hat meine Mutter eine Markenuhr erstanden. Jedoch in rosa. Daraufhin hieß es: Meine Mutter soll mir doch lieber mal gescheite Klamotten kaufen, anstatt so eine dämliche Uhr. Eines Tages sortierte  meine Cousine aus. Es waren Shirts von bekannten Marken dabei. Doch sie waren mit Blümchen, sie waren rosa etc. Das war auch wieder nicht gut genug.

Darüber hinaus habe ich von klein auf Probleme mit der Figur. Ich habe schon immer mindestens 10 Kilo mehr. Also war ich auch immer schon – die Dicke.


– In diesem Abschnitt war das Thema Depressionen und Suizid sehr präsent. Bist du im Privatleben schon einmal mit diesen Themen konfrontiert worden?

Mit Suizid noch nicht. Obwohl ich mich manchmal gefragt habe, ob es ohne mich nicht besser wäre.

Ich habe schon immer das Gefühl bekommen, nicht gut genug zu sein. Ich konnte es meiner Familie nie richtig recht machen. Ich war schon immer rebellisch und habe meinen Kopf durchgesetzt. Das war wohl gerade in der Pubertät für meine Eltern sehr schwer. Als dann mein Bruder kam, musste ich zurückstecken. Ich war immer die große Schwester  und musste doch vernünftig sein.

Ich bin außerdem eine Person, die nicht unbedingt gut auf Menschen zugehen kann. Ich habe Angst vor Ablehung. Wahrscheinlich weil ich es schon erlebt habe. In der Schule war ich deshalb sehr ruhig und teilweise für mich. Ich weiß noch, wie eine Mitschülerin auf mich zukam und fragte, ob ich Russin sei. Diese wären auch so arrogant, wie ich.

In meinen bisherigen Büros habe ich auch schon alles mögliche hinter mir. Zum einen haben mich die Kollegen gemobbt oder auch der Chef. Es ist also kein Wunder, dass ich oft das Büro gewechselt habe.

Da ich nicht weiß, wer das hier alles lesen wird umschreibe ich es mal: Ich habe mir entsprechende Hilfe gesucht. Seither sehe ich vieles anders. Wer dazu Fragen hat, kann mir gerne eine pn schreiben 😉


 

Ihr könnt auch wieder etwas gewinnen. Dazu solltet ihr kurz einen Blick in die Teilnahmebedingungen werfen und die folgende Frage beantworten.

Schaut auch auf den anderen Blogs vorbei (siehe Ankündigung) und sammelt weitere Lose. Pro Antwort bekommt ihr ein Los. Viel Glück!

Das Gewinnspiel startet am 25.2. und endet am 12.3. um 23:59 Uhr.

 

Zu gewinnen gibt es:
3x je ein signiertes Print von “Unter schwarzen Federn” mit Lesezeichen und Postkarte

 


Hier kommt nun die Frage:

In unserem Buch geht es um Mobbing und Suizid? Seid ihr schon damit konfrontriert worden? Möchtet ihr erzählen?

 

Veröffentlicht von Marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

2 Kommentare

  1. Huhu,
    Danke für den schönen Beitrag.
    Nun ja wo fängt Mobbing an?
    Als ich zur Schule ging haben mich die Jungs auf dem Heimweg zu gern geärgert, mir den Ranzen ausgekippt. Aber an Selbstmord habe ich nie gedacht.

    LG Manu

  2. Hallo,

    nein zum Glück hatte ich mit dem Thema so nah noch nichts zu tun. Trotzdem ist mir das Thema sehr wichtig, denn es ist so aktuell in unserer Zeit.

    Grüße Ilona

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