Rezension zu „Cremig zart verführt (Verliebt in Wales 1)“ von Ellen McCoy

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin!

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover sehen wir zerklüftete Felsen an einer Küste. Das Meer liegt ruhig da. Darüber ist ein junges Pärchen abgebildet.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Carys arbeitet im Café Ambrosial schon seit Ewigkeiten und bereitet das Eis selbst zu. Ihr Traum ist es, das Café irgendwann einmal zu übernehmen. Überall kennt man die leckeren Eissorten von Carys. Aber dann wird das Café von einem attraktiven Engländer übernommen. Er hat seine eigenen Vorstellungen von dem Café und Carys versucht ihn zu überzeugen, dass alles so bleiben muss…

Meine Meinung zu dem Buch:

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leichtgefallen. Ich kenne bereits ein paar Bücher von Ellen McCoy und bin immer wieder von dem angenehmen und bildhaften Schreibstil begeistert.  

Die Charaktere sind alle total liebevoll und anschaulich dargestellt. Sogar die Gäste des Cafés haben eine feste Beschaffenheit in der Geschichte bekommen.

Carys habe ich sehr liebgewonnen und würde sie gerne einmal kennenlernen, so real war sie alles für mich. Eine außergewöhnliche Frau. Sie ist lebenslustig und kämpft für ihre Leidenschaft(en).

Logan mochte ich dafür anfangs gar nicht und er ist auch nicht mein Traummann geworden und Carys darf ihn behalten, aber er ist in Ordnung :P. Er ist ein kühler, aalglatter Geschäftsmann, der mit allen möglichen Mitteln seine Ziele verfolgt. Jedoch hat er bisher noch nie eine Frau wie Carys kennengelernt… 😉

Als die beiden aufeinandertreffen, geht erst einmal jeder seinen Interessen nach. Carys hat davon geträumt, den Laden irgendwann übernehmen zu können und jetzt hat ihn der Neffe ihres Chefs geerbt.

Logan hat schon einige Cafés und ist ein sehr erfahrener Geschäftsmann. Er möchte das Café modernisieren und umbauen, damit es vom Stil und vom Ambiente zu seinen anderen Cafés passt. Doch Carys und die Bewohner sind davon gar nicht angetan, da das Café bereits seit vielen Jahren besteht und seinen eigenen Charme besitzt. Nicht zu vergessen, der außergewöhnlichen Eiscreationen, die Carys selbst herstellt. Die Zusammenarbeit bringt sie einander näher…

Die Geschichte ist romantisch und auch an ein paar Stellen traurig. Ich habe mich mit Carys gefreut und mit ihr gelacht, aber ich habe auch ihre Traurigkeit und ihre Enttäuschung gespürt. Das Buch hat mich an einigen Stellen sehr berührt.

Fazit:

Ein wunderschönes, romantisches Buch, bei dem man jede Menge Lust auf Eiscreme bekommt. Die verschiedenen Eissorten haben mir richtig Appetit gemacht und vielleicht probiere ich bald mal was aus. Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung, da ich das Buch so schön fand und 5 von 5 Schildkröten! Unbedingt Lesen!

Rezension zu “Stoneheart 1: Geraubte Flamme” von Asuka Lionera

copyright by www.asuka-lionera.de

Kurz zum Cover des Buches: 

Auf dem Cover ist eine junge, hübsche Frau zu sehen. Sie dreht uns den Rücken zu und hat die Arme verschränkt. Meiner Meinung nach sieht sie traurig aus. Um sie herum stehen Ruinen und an manchen Stellen züngeln noch ein paar Flammen. 

Nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich, dass das Cover sehr gut zur Geschichte passt. Ich habe beim Anblick des Covers ganz viele Assoziationen, die ich leider nicht teilen darf, da sie spoilern würden 😉 

Kurz zum Inhalt des Buches: 

Ezlain soll gegen ihren Willen an einen Oberbefehlshaber des Militärs verheiratet werden. Da sie sich jedoch dagegen sträubt, wird sie bestraft. Ihre Sklavin und beste Freundin „Cressa“ wird daraufhin an einen brutalen Mann verkauft. An diesem Abend beschließen die beiden Frauen, als Männer verkleidet, zu fliehen… 

Meine Meinung zu dem Buch: 

In Ilgaron sind Frauen dem Mann untergeordnet. Es gibt außerdem ein Heiratsgesetz. Wir befinden uns einer der Zeit der Piraten, der Sklaverei und des Militärs. Frauen lernen schon früh Kochen und Nähen und eine angemessene Ausdrucksweise.  

Ezlain, kurz „Ez“ genannt, soll einen Mann heiraten, der zwar einflussreich und vermögend ist, der aber Frauen klein hält und sie sogar züchtigt, wenn es sein muss. Sie weigert sich. Ihre Sklavin und beste Freundin Cressa wird daraufhin aus Strafe verkauft und soll am nächsten Tag abgeholt werden. Ihre Stiefmutter weiß ganz genau, wie sehr sie Ez damit trifft. Die Stiefmutter von Ezlain ist wunderbar unsympathisch und fast schon garstig gezeichnet worden. Ich wäre auch abgehauen. 

Ez hat schon viele Fluchtpläne geschmiedet und sie und Cressa handeln jetzt. Beide fliehen als Männer verkleidet auf das nächste Schiff. Ezlain kommt es zu Gute, dass sie heimlich mit einem der Sklaven Selbstverteidigung gelernt hat. 

Doch was wartet alles auf die beiden Frauen und können sie sich in einer so frauenfeindlichen Welt überhaupt behaupten? Diese und viel mehr Fragen sind mir an dieser Stelle durch den Kopf gegangen, denn es kann sie noch viel schlimmeres treffen, als ein Leben an der Seite eines grauenhaften Mannes. Auf die Frauen warten viele Gefahren und dann werden sie auch noch getrennt. Beide sind nun auf sich alleine gestellt. 

Das Buch ist hauptsächlich aus der Sichtweise von Ezlain geschrieben. (Ich-Perspektive). Am Ende wechselt die Sichtweise noch zu einer anderen Figur des Buches. 

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm. Die Sprache ist sehr bildhaft und vor meinen Augen lief beim Lesen ein kleiner Film ab. 

Ezlain ist ein toller Charakter. Ich mochte sie von Anfang an. Sie ist zwar aus gutem Haus und hat sicher alles oder vieles bekommen was sie wollte (zumindest Materielles, wie die schönsten Kleider, Schmuck etc.) doch legt sie auf so etwas weniger Wert. Sie möchte ein selbstbestimmtes Leben führen. 

Den Menschen in Ilgaron dienen Sklaven und Ezlain mag es gar nicht, wenn diese unmenschlich behandelt werden. 

Ez sagt ganz klar ihre Meinung und bringt sich damit ganz gerne mal in Schwierigkeiten. Sie ist sehr willensstark und setzt sich gerne durch. Doch da sie bisher sehr wohlbehütet aufgewachsen ist, ist sie auch noch sehr unerfahren in allen möglichen Bereichen des Lebens. Das hat mich beim Lesen aber auch das eine oder andere Mal richtig schmunzeln lassen. 

Cressa ist die Sklavin von Ezlain und gleichzeitig ihre beste Freundin. Sie machte auf mich einen sehr ängstlichen Eindruck. Ich habe das Gefühl, dass daher der Beschützerinstinkt von Ezlain kommt. 

Die Geschichte ist schön aufgebaut. Es wird nie langweilig, da actionreiche Szenen oder lustige Schlagabtäusche geführt werden. Asuka hält noch die eine oder andere Überraschung für uns bereit. 

Natürlich gibt es in diesem Buch auch eine Liebesgeschichte. Doch möchte ich nicht zu viel verraten, da alles darum Spoilern würde. Nur so viel sei gesagt – es wird knisternd heiß… 😉

Fazit

Es handelt sich hierbei um einen Romantasyroman voller Abenteuer und Geheimnisse. Ich bin sehr gespannt, wie sich alles auflöst und in welcher Verbindung das nachher alles mit Ezlain steht. Ich vergebe 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung!

Rezension zu „Too good to be true” von Marcella Fracchiolla

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin!

Kurz zum Cover des Buches: 

Auf dem Cover ist ein Pärchen abgebildet. Er hat uns den Rücken zugewandt, trägt einen schwarzen Pullover und eine Strickmütze. Ein Mädchen umarmt ihn und drückt ihr Gesicht in seine Halsbeuge. 

Kurz zum Inhalt des Buches: 

Allie und Leah sind Zwillingsschwestern und aus gutem Hause. Sie leben schon immer auf dem Internat der Woodland Academy. Doch dieses Jahr ist etwas anders. Es werden Stipendien für Schüler vergeben, die viel Potential besitzen, aber sich unter normalen Umständen, den Aufenthalt auf der Woodland Academy nicht leisten könnten. Leah passt das gar nicht, während Allie an dem „BadBoy“ Ethan Interesse hat. Aber dann geschieht etwas das alles verändern kann..

Meine Meinung zu dem Buch: 

Ich habe bisher nur Gutes über das Buch gehört und war sehr gespannt, wie ich es finden würde. Manchmal gefallen einem diese übermäßig gehypten Bücher nicht so gut. Doch die Sorge war unbegründet. 

Der Schreibstil ist sehr angenehm und führt einen langsam, aber mit wachsender Spannung in die Geschichte ein. Die Perspektive wechselt zwischen Ethan und Allie, so dass wir die Sichtweisen von beiden erleben dürfen. 

Der Aufbau ist spannend. Man möchte gerne wissen, was als nächstes passiert und kann das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Liebesgeschichte von Allie und Ethan beginnt langsam und nicht zu schnell. 

Allie habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine sehr sympathische junge Frau, die gut aussieht und viel Geld hat, aber weiß, dass es auf mehr im Leben ankommt und hinter die Fassade von Menschen blicken kann. 

Ihre Zwillingsschwester Leah ist gerne die Queen und hat ihre Anhängerinnen um sich gescharrt, die alles machen, um Leah nicht zu verärgern. Vor allem geben sie sich nicht mit den „falschen“ leuten ab. 

Ethan spielt in der Geschichte den „BadBoy“. Er ist, wie die anderen Schüler mit Stipendium, in einem Trailerpark groß geworden und hat schnell gelernt unabhängig zu sein. Sein bester Freund Logan ist seit klein auf für ihn da und gibt ihm manchmal den nötigen „Tritt“ in die richtige Richtung. Logan möchte den Abschluss unbedingt machen und weiß, was für eine Chance das für alle ist. Eine Chance auf ein besseres Leben nach ihrem Abschluss und dafür kämpft er. 

Die beginnende Liebesgeschichte zwischen Allie und Ethan sieht er mit Argwohn. Er weiß, was das für sie beide bedeuten kann, wenn es schief geht und liegt Ethan immer wieder in den Ohren. 

Doch dann geschieht etwas, das keiner für möglich gehalten hat und auf einmal steht für Ethan alles auf dem Spiel. Seine Zukunft und auch die Liebe zu Allie. 

Beide kämpfen für das was ihnen wichtig ist und ich habe mit ihnen gekämpft und gelitten. 

Wie reagiert man in so einer Situation und was kann man machen? Das habe ich mich gefragt. 

Fazit

Ein sehr schöner Auftakt der Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon auf die Folgebände. 

Ich vergebe eine Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

Rezension zu “Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke ” von Julia Dippel

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin!

Kurz zum Cover des Buches: 

Das Cover zeigt eine junge Frau die in einem goldenen, ärmellosen Kleid auf einer Treppe steht und über ihre rechte Schulter in unsere Richtung guckt. Das Ende der Treppe ist mit Figuren versehen und der Himmel ist mit graubraunen Wolken überzogen. 

Kurz zum Inhalt des Buches: 

Amaia und ihre Familie altern viel langsamer und um dieses Geheimnis zu bewahren müssen sie immer wieder umziehen und dürfen keine Freundschaften haben. Doch weder sie noch ihre 5 Geschwister sehen sich ähnlich und ihre Eltern weichen allen Fragen aus. Eines Tages wird ein der Fremde Noár in ihrem Keller gefangen gehalten. Er scheint die Antworten zu kennen, aber er scheint auch gefährlich zu sein. Bis die Familie angegriffen wird und er ihre einzige Chance ist. Er nimmt sie mit nach Cassardim, das Land der Toten und sie bekommen endlich ihre Antworten auf ihre Fragen… 

Meine Meinung zu dem Buch: 

Bisher habe ich den ersten Band von Julia Dippels Reihe Izara gelesen, aber ich war total begeistert und die Folgebände warten sehnlichst darauf gelesen zu werden. Natürlich musste auch Cassardim bei mir einziehen und ich musste es einfach gleich lesen bzw. verschlingen. 

Julia Dippel hat eine tolle, einnehmende Art zu schreiben. Bereits nach wenigen Seiten war ich von der Geschichte gefangen. Die Geheimnisse rund um die Familie und der Fremde im Keller und natürlich das Reich „Cassardim“ haben mich nicht mehr losgelassen und völlig fasniniert. Ich war gleich „Feuer und Flamme“ für die Geschichte. 

„Cassardim“ ist eine einzigartige, spannende und unglaubliche Welt. Neben „schwebenden Bergen“ und „Sandmeeren“ und ein „Fluß aus Chaos“, gibt es dort noch allerlei fantastische Wesen. 

Darüber hinaus gibt es noch jede Menge tolle Charaktere. Facettenreich, Stark und jeder mit einem einzigartigen Charakter. Sie haben alle eine feste Struktur und keiner ist zu blaß geraten. 

Die Geschichte wird aus der Sicht (Ich-Perspektive) von Amaia erzählt. Sie ist eine starke Frau, die ganz genau weiß was sie möchte. Ich konnte mich sehr schnell mit ihr identifizieren. Ihre Handlungen waren für mich schlüssig und nachvollziehbar. 

Ihr Gegenpol ist Noár. Ein sehr geheimnisvoller Mann, der keine Skrupel davor hat andere Menschen zu richten, damit sie überleben können. Außerdem ist er arrogant und teilweise anmaßend und ganz selten charmant. Diese Mischung ist unheimlich faszinierend, nicht nur für Amaia. 

Auch die anderen Charaktere haben mich überzeugt. Am liebsten habe ich ihren kleinen Bruder gewonnen, der sich im Keller versteckt hält. So ein lieber kleiner Kerl. 

Meiner Meinung nach machen die Charaktere eine enorme Entwicklung in diesem Buch mit. Sie finden heraus, in welcher Verbindung sie zu Cassardim stehen und müssen sich von nun an beweisen, denn jeder hat seinen Platz und es warten Intrigen und Gefahren auf die 6 Geschwister. 

Das Buch überzeugt mit seiner fesselnden Schreibweise, der Spannung, aber auch mit einer Prise Humor. Man kann sich alles sehr lebhaft vorstellen und hat das Gefühl wirklich dort zu sein. 

Die Geschichte ist abgeschlossen, kann aber fortgesetzt werden. Wie wir inzwischen wissen, kommt bald der zweite Teil auf den ich mich sehr freue. 

Fazit: 

Ein wahnsinnig toller Auftakt, der einfach süchtig macht. Julia Dippel hat mit der Welt „Cassardim“ eine tolle, faszinierende Welt erschaffen, von der wir hoffentlich noch mehr „zu sehen“ bekommen. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten.