Götterfunke: Verlasse mich nicht (Band 3 von 3) von Marah Woolf

Die Rechte zu Inhalt und Cover liegen beim Verlag!


Kurz zum Cover des Buches: 
Auf dem Buch ist wieder die rothaarige junge Frau zu sehen. Dieses Mal sehen wir ihr linkes Profil. Sie schaut entschlossen. 


Klappentext: 
Ein Verräter hat sich unter die Götter in Monterey gemischt und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist. Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht im Olymp zu besiegeln. Nur gemeinsam können Jess und Cayden dem Kampf der Götter ein Ende machen. Doch Jess ist noch nicht bereit, Cayden zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?Das fulminante Finale der GÖTTERFUNKE-Trilogie von Marah Woolf, Bestsellerautorin (»MondLichtSaga« und »BookLess«) und eine der erfolgreichsten Selfpublisherinnen Deutschlands!

Meine Meinung zu dem Buch: 
Nach dem Finale im zweiten Band und den Geschehnissen musste ich wissen wie es nun zu Ende geht. 


Ich habe in den ganzen Büchern so mit Jess gelitten. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass sie sich einfach von allen und allem fern halten soll. Ja, aber die Götter ziehen sie mit ins Geschehen und verwickeln sie in alles und es bleibt ihr gar nichts anderes übrig als mitzumischen. Außerdem ist sie durch ihre Gabe nun die einzige die noch zwischen den Welten wechseln kann. 


Marah Woolf hat in diesem Band allen vorkommenden Göttern einen festen Platz und einen Charakter gegeben. Ein Verräter treibt sich unter den Göttern herum und man verdächtigt gleich jeden. So ergeht es auch Jess, denn sie kann niemandem mehr vertrauen. 


Ich fand es hier schon wieder fies, dass Jess im Geschehen, etwas wichtiges bekommen und nun dafür sorgen muss, dass es Agrios nicht in die Hände fällt. Die Götter spielen auch dieses Mal wieder mit Jess. 


Jess hat sich endgültig von Cayden abgewendet, doch dieser scheint wirklich Gefühle für sie entwickelt zu haben, oder? Das ist nie wirklich klar. Aus den vorherigen Bänden ist klar, was für ein Charmeur er ist. Automatisch haben wir wieder ein hin und her – kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht. Doch da Agrios aufgetaucht ist, ist die Liebesgeschichte der beiden eher nebensächlich geworden. 


Das Ende des Buches hat eine Wendung genommen, die mir den Atmen genommen hat. Ich dachte nur, Marah wird doch nicht… Tja.. ob sie es hat oder nicht, werde ich nicht verraten, aber so viel: Das Ende hat sie dann so entwickelt, dass man mit den Entwicklungen zufrieden sein kann. 


Fazit: 
Ein tolles Finale mit ungeahnten Wendungen und einer starken Protagonistin. Man sollte bedenken, dass es sich hierbei um eine Jugendbuch-Reihe handelt. Mich hat es nicht gestört, aber manchen Rezensionen habe ich entnommen, dass sie genervt waren. Ich fand die Reihe großartig und vergebe eine klare Leseempfehlung. Für mich war dieser Teil der beste! Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 Schildkröten. 

Vorstellung des Systems bei Ann-Kathrin Karschniks „House of Companions“

#Annes5jährigesJubiläum

Hallo ihr Lieben,

Ann-Kathrin hat mit „House of Companions“ ein wunderbares Buch erschaffen. Mich hat vor allem das System fasziniert, welches in Valliant herrscht. Ich möchte dies euch hiermit kurz vorstellen: 


Sobald eine Frau erfährt, dass sie schwanger ist, wird eine Therapie durchgeführt. Die Gene des Fötus werden untersucht und es wird festgestellt, was für ein Beruf für das Baby später einmal vorgesehen ist. Dies erfolgt in Form eines Automatismus. Der künftige Name des Kindes wird bereits im Mutterleib an einem bestimmten Körperteil eingebrannt. Darüber entscheiden die sogenannten Namensgeber.

Das Kind wird im Alter von 15 Jahren abgeholt und absolviert in einer speziellen Einrichtung für den jeweiligen Beruf eine 3-jährige Ausbildung.
Ein Beispiel sind „die Geliebten“. Ihre Ausbildung beginnt mit 15 Jahren im Haus der Geliebten.  Ihr Name ist im Schambereich eingebrannt. Es handelt sich bei Geliebten um eine angesehene Stellung, denn sie stehen wichtigen Politikern, Namensgebern, Wissenschaftlern oder öffentlichen Vertrauten zur Seite. Es handelt sich dabei um eine oder mehrere Personen, denen sie Beistand in schweren Zeiten leisten, Rat erteilen oder deren Vertraute sie sind, wenn diese es am nötigsten brauchen. Das System besteht seit Generationen und hat eine Gesellschaft des Wohlstands aufgebaut.


Am 10. Geburtstag werden die Kinder abgeholt und dürfen einen Tag in z. B. dem „Haus der Geliebten“ verbringen. Dort werden sie vom Obersten auf ihre Reinheit untersucht und sie dürfen mit den Neulingen essen und ihnen Fragen stellen. Auch die Räumlichkeiten werden ihnen gezeigt.


Wenn die Jugendlichen im Alter von 15 Jahren von den Bediensteten der Namensgeber abgeholt werden, so ist es meist ein Abschied für immer von ihren Familien. Sie hören auf, immerzu an diese zu denken und kehren nur in den seltensten Fällen zu ihnen zurück. Im Regelfall erfolgt keine Nachricht an die Familien, kein Brief und kein Besuch mehr. 


Kurz nachdem die Jugendlichen abgeholt worden sind, werden diese noch einmal genauestens untersucht. Hierbei wird unter anderem geprüft, ob sie Krankheiten in sich tragen und die geistige Fähigkeiten werden beurteilt.
Ganz selten werden in Valliant sogenannte „Namenlose“ geboren. Sie kommen ohne einen Namen auf die Welt. Diese werden meist in den nicht so angesehenen Gegenden geboren und werden nach ihrer Geburt sofort weggebracht und sofort getötet. Sie gelten als Mißgeburten und dürfen nicht existieren.


Ich hoffe, ihr seid auf das Buch neugierig geworden. Ich kann es nur empfehlen. Meine Rezension findet ihr hier: 

Rezension zu „Son of Darkness 2 – Goldene Bedrohung“ von Asuka Lionera

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen beim Verlag!

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover erkennt man schön die zweite Hälfte des Wolfes. Man kann jetzt die beiden Teile aneinander legen und sie ergeben einen Wolf mit blauen Augen. Im rechten Bild ist eine hübsche junge Frau zu sehen.

Um was geht es in dem Buch:

Emma hat den Wolf in der isländischen Höhle befreit und dieser hat sich in einen gut aussehenden jungen Mann verwandelt. Doch damit nicht genug. Nicht genug, dass der Mann der sich „Wulf“ nennt eine ungeheure Anziehungskraft auf Emma ausübt – nein – er zieht sie auch noch in einen Konflikt, der Jahrhunderte überdauert. Von Wulf geht eine Bedrohung aus, die nicht nur diese Welt bedrohen. Emma muss alles in ihrer Macht stehende unternehmen und dies zu verhindern und den Mann, den sie liebt zu retten.

Meine Meinung zu dem Buch:

Nach dem fiesen Cliffhanger habe ich mich schon sehr auf den zweiten Band gefreut. Zwar wusste ich von „Fenrir“ noch ein paar Dinge, doch das ich das Buch gelesen habe, ist ja schon eine Weile her.

Emma muss in diesem Band alles geben und wächst über sich hinaus. Auch wenn sie am Ende des Buches einen kurzen Rückfall in Sachen Selbstzweifel bekommt, so finde ich, hat sie sich gut entwickelt. Emma ist mir in diesem Teil immer mehr ans Herz gewachsen.

In diesem Teil lernen wir auch nordische Gottheiten kennen und jeder von ihnen hat seine Ecken und Kanten und sogar ein Schicksal bekommen. Von diesem Schicksal sind einige Teile wahr, andere haben von Asuka etwas hinzugedichtet bekommen. Darauf verweist sie im hinteren Teil des Buches. Ich finde alles äußerst stimmig. Es hat mich teilweise etwas betroffen gemacht, was dem einen oder anderen Gott widerfährt oder widerfahren wird.

Fazit:

Ein absolut gelungener zweiter Teil. Ich liebe diese Story <3 Ich vergebe eine Leseempfehlung für alle Liebhaber von Romantasy. Ich vergebe 5 von 5 Schildkröten!

Götterfunke – Liebe mich nicht von Marah Woolf (Band 1 von 3)

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen beim Verlag!

Kurz zum Cover des Buches: 

Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher, wie seine Folgebände auch. Auf dem Bild ist eine rothaarige Frau zu sehen. Sie guckt selbstbewusst in unsere Richtung. Um sie herum befindet sich eine Art Leuchten, etwa ein göttlicher Glanz?
Die Protagonistin Jess ist rothaarig und ich finde es passt perfekt zu ihr. Nur das Jess erst 17 ist und mir die Frau auf dem Cover, wie Mitte 20 vorkommt 😉


Klappentext: 


Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?” Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. “Liebe mich nicht.”Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?Marah Woolf, Autorin der MondLichtSaga und eine der erfolgreichsten Selfpublisherinnen Deutschlands, jetzt erstmals in einem deutschen Verlag!


Meine Meinung zu dem Buch: 


Es handelt sich hierbei um eine Reihe, die sehr hochgelobt wird. Ich habe leider mit so gehypten Büchern eher schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe es in der letzten Zeit öfter erlebt, dass mir gerade diese Bücher dann nicht so gut gefallen haben. Doch meine Angst war hier unbegründet. 
Jess fährt mir ihrer besten Freundin Robyn ins Ferienlager in die Rockys. Dort möchten sie sich dann mit dem Freund von Robyn und einem Freund treffen. In dem Ferienlager lernt Jess dann den gut aussehenden Cayden kennen. Es passieren merkwürdige Dinge und immer ist Cayden daran beteiligt. 
Jess und Robyn waren mir gleich sympathisch. Doch sie sind grundverschieden. Jess ist eher das unschuldige Mauerblümchen, dass nicht weiß, was in ihr steckt, bzw. wie hübsch sie ist und Robyn ist die Freundin, in deren Schatten man steht. Ab einer gewissen Stelle war mir Robyn gar nicht mehr sympathisch. 
Man muss bedenken, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt. Ich bin jetzt Mitte 30 und manchmal haben mich die Zickereien von Robyn etwas angenervt. Doch ich sehe darüber hinweg, da es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt und die Zielgruppe viel jünger ist.
Cayden ist der schöne “BadBoy”. Er hat mit Zeus eine Vereinbarung getroffen und versucht mit allen Mitteln es zu erreichen. Doch übersieht er auf seinem Weg so einiges. 
Ich fand es schön, dass die Bücher abgeschlossen enden. Es bleiben zwar Fragen offen und man weiß, dass es weitergehen wird, doch trotzdem wird dieses Kapitel beendet. Endlich mal kein “Cliffhanger”. 
Der Schreibstil ist einfach gehalten und sehr angenehm zu lesen. Man fliegt gerade so durch das Buch. Das Buch hat leider anfangs ein bisschen gebraucht bis es richtig losgegangen ist. Dann konnte ich das Buch aber kaum noch zur Seite legen. 


Fazit: 


Ein schöner Auftakt zu einer wunderbaren Reihe. Marah Woolf hat hier griechische Mythologie gekonnt mit der Gegenwart. Das Setting passte hervorragend. Ich bin gespannt wie die nächsten Teile werden. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und vier von fünf Schildkröten.